Die Entschlammung des 3,7 Hektar großen Steinbrücker Teiches in Darmstadt, Hessen, ist abgeschlossen. Nachdem der Schlamm zum Trocknen aufgetürmt wurde, mussten 18.000 Kubikmeter Schlamm auf Lastwagen verladen und in den Kreis Offenbach transportiert werden.
Dort haben Landwirte den Schlamm als Dünger auf die Felder gebracht, unter Einhaltung der vorgegebenen Werte.
Der Schlamm besteht aus dicken Ablagerungen von Sand, Laub und anderen organischen Stoffen. Er ist reich an Nährstoffen und bietet, durch seine organische Zusammensetzung, ideale Bedingungen zur Verwendung als Dünger.
Vor Beginn der Entschlammung wurden sämtliche Seebewohner wie Fische und Muscheln umgesiedelt.
Das kleine Gewässer, welches den Steinbrücker Teich speist, floss zur Zeit der Entschlammung nur bis zum Ufer im Südosten des Sees in seinem Bett. Ab da wurde sein Wasser über ein Rohr durch eine am Ufer entlang führende Rohrleitung zum Teichausgang an der westlichen Böschung unter der Landesstraße nach Dieburg gepumpt. Die Wasserpumpe lief Tag und Nacht.
Die Entschlammungsarbeiten sind mit Erfolg abgeschlossen worden.
Weitere Referenzen finden Sie unter Gewässerpflege und Wasserbau.

Tief stecken die beiden gelben Bagger im Schlamm. Mit ihren breiten Schaufeln schichten sie die Sedimente vom Boden des Steinbrücker Teichs meterhoch auf. Dort, wo sich zuvor eine 3,7 Hektar große Wasserfläche ausgebreitet hat, ist derzeit eine Hügellandschaft mit Gräben zu sehen. Vor mehr als vier Monaten hat die 1,3 Millionen Euro teure Entschlammung des Teichs begonnen, sämtliche Fische wurden umgesiedelt, ...
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